Konferenz Nachlese

Die Student Technologie Conference war wirklich fantastisch. Zwar musste ich für studentische Verhältnisse früh aufstehen, aber ich war nicht alleine. (Danke Andi für den Link!)

Angekommen im Landschaftspark Duisburg haben Martin und ich uns erstmal über den Kaffee und das Büffet hergemacht. Alleine für die Verpflegung hat es sich schon gelohnt dorthin zu fahren. Tagsüber Kaffee und Softdrinks soviel man wollte und abends gab es dann auch noch zusätzlich Becks (Normal, Gold und Lemon).

Zweite KeynoteDie Vorträge waren gut durchmischt. Am meisten habe ich mich über die zweite Keynote von Dave Probert geärgert, den sie wohl extra aus den Staaten herüber geflogen hatten, um uns etwas über UNIX- und NT-Kernel zu erzählen. Abgesehen davon, dass ich Vorlesung Betriebssysteme nicht gehört habe und Systemprogrammierung schon viel zu lange her ist, fand ich den Vortragungsstil unangemessen. Ich habe nichts dagegen das Publikum in den Vortrag mit einzubinden, aber es muss doch nicht jeder dritte Satz eine Frage an das Publikum sein, die beantwortet werden soll. Vielleicht hätte Microsoft aber auch das Freibier am Abend vorher begrenzen sollen. ;-)

Ansonsten waren die Vorträge alle Ok. Einige waren richtig brillant (Frank Fischer und Neno Loje), andere nicht (Ich finde Marketingleiter mit aufgesetztem Dauergrinsen zum Kotzen!). Natürlich wurde auf der Konferenz Microsoft und deren Produkte gehypt und etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet. Auf welchen Konferenzen werden schon eigene Produkte schlecht geredet? Beim nächsten Mal werde ich allerdings reine Produktvorträge meiden und eher Vorträge, die Demos oder Vorgehensweisen vorstellen, besuchen.

Popfly wurde in mehreren Vorträgen erwähnt und bestärkt mich in dem Wunsch, das auch mal Ausprobieren zu wollen! Es soll die Möglichkeit bestehen, eigenen Programmcode für die Mashups zu schreiben und nicht nur auf vorgegebene Element aufbauen zu können. Lustiger Zwischenfall, in der ersten Keynote gab es eine Unstimmigkeit zwischen Beamer und Notebook was die Auflösung anging und so wurden wir alle Zeuge von

Presenting Microsoft Pop

Die Unterbringung war vollkommen in Ordnung, nur hätten Martin und ich mehr Bier von der Konferenz schmuggeln mitbringen sollen, denn im Hotel in der Jugendherberge gab es nichts mehr. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall wieder zur STC fahren, mal sehen wohin es dann geht.

Photo of Dave Probert talking by Martin Jansen under CC-BY-NC-SA-2.0

p.s.: Folgenes spielte sich wirklich so ab. Ich versuchte auf der Toilette nach getaner Arbeit abzuspülen. Allerdings lief das Wasser eher sanft aus dem Spülkasten und erfüllte so nicht seinen Zweck. Es stieg schon leichte Panik auf. Plötzlich ertönt eine Stimmt aus der Nachbarkabine:

Doppelklicken!

Gesagt, getan und das Wasser rauschte aus dem Kasten, als ob es die Elbe von 2002 wäre. Ob die das extra für die Konferenz umgestellt haben?

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Ein Kommentar zu “Konferenz Nachlese”

  1. Andi

    Ich finde den Zufall sau geil! Zwei meiner Onlinebekanntschaften beschweren sich in meiner Twitterfriendsliste darüber, früh aufstehen zu müssen, weil sie ja jetzt zu dieser MS-Konferenz müssen :). Das ist selbst für das kleine Web 2.0 ein Zufall :).

    Für Popfly hätte ich allerdings auch mal gerne einen Account. Nicht nur um mir die Technik an sich anzuschauen (die etwas nach Pipes in Fancy aussieht), sondern auch einfach, weil es die mir bisher erste Microsoft-Web-2.0-Applikation ist. Und MS im Web ist doch immer lustig ;).

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