Pille für jeden

Am Mittwoch war ich mit Freunden in der wöchentlichen Sneak Preview. Hier in Aachen ist sie immer gut besucht und deshalb muss man sich auch nicht vor wirklich schlimmen Filmen fürchten. Was wir aber trozdem immer vor dem Kino zelebrieren und uns immer die schlimmsten Filme ausmalen, bei denen wir sofort das Kino verlassen würden. Am Mittwoch wären es Cars, Banditas oder Das Mädchen aus dem Wasser gewesen. Aber wir hatten mal wieder Glück und wir durften in den Genuss von “Glück in kleinen Dosen” kommen. Welcher übrigens die höchste Wahrscheinlichkeit bei der Sneakprognose hatte.

Dieser Film ist eine echte Perle und ich hätte ihn mir bestimmt nicht angeguckt, da er einfach zu unscheinbar auf dem Poster rüberkommt. Aber er hat es in sich. Er wird zwar als Drama geführt aber ich würde es eher als Komödie mit sehr sehr sehr schwarzem Humor ansehen.

In einer idylischen Kleinstadt lebt Dean Stiffle mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder. Wie alle Bewohner dieser Stadt pumt er sich mit irgendwelchen Drogen zu. Das morgendliche Aufstehritual ist sehr schön mitanzusehen. Alles läuft prima und alle sind glücklich. Bei dem Drogenkonsum wäre ich das auch. Aber nachdem sich sein bester Freund umbringt, läuft alles aus dem Ruder. Die ersten 5 Minuten gibt es bei YouTube zu bestaunen. Was dann folgt ist an Surrealismus kaum zu überbieten. Schaut ihn euch an.

Außerdem gibt es in dem Film die erste realistische Szene, in der jemand versucht einen anderen umzubringen. Was habe ich bei der Szene gelacht und ich war nicht alleine.

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