Dorftunier

Heute war in Birgden ein Dorftunier. Dorftuniere zeichnen sich dadurch aus, dass “Profis” gegen “Amateure” spielen. Das Tolle ist, dass die Amateure fast immer gegen die Profis gewinnen oder wenigstens unentschieden spielen. So macht es auch mehr Spaß, zumindest für die “Amateure”. Dies gilt aber auch nur für die Gruppenspiele, danach ist Schluss für das Amateur-Glück. Fast so wie bei der WM.

Angereist waren 19 Manschaften. Wir waren 2 Mannschaften mit je 7 Mann. Gespielt wurde mit 5 Feldspielern und einem Torwart. Diesmal habe ich bei den “Hummlen im Arsch I” mitgespielt und nicht wie sonst bei “Hummeln im Arsch II”. Wurde aber vom Ausländer per Münzwurf entschieden und hatte nichts mit Können oder so zu tun.

Das Wetter spielte auch mit und so habe ich sogar einen leichten Sonnenbrand bekommen. Ich hatte am Freitag schon gedacht, dass wir im Regen spielen müssen. Es wäre die reinste Schlammschlacht geworden.

Es gab 4 Gruppen a 5 Mannschaften. Unsere Gruppenspiele liefen am Anfang sehr gut. Den ersten Gegner haben wir mit einem 1:0 souverän geschlagen. Leider hatte ich keine Kamera dabei, sonst hättet ihr einen Sumoringer mit einem rosa Leibchen in Größe S sehen können. Aber ist vielleicht auch besser so.
Über den nächsten Gegner muss man nicht reden. (3:0 bei unsere Gurkengruppe, tztztz)

Das dritte Spiel endete mit einem 0:0. Was Ok für uns war. Die Anderen waren besser und waren nachher auch Gruppensieger. Danach kam es aber dann fast zur Rudelbildung von deren Fan-Rentnern und uns. Man kann ein Spiel aber auch ernst nehmen.
Damit waren wir dann auch schon rechnerisch weiter. Unsere letzten Gruppengegner hatten alle Spiele verloren und so dachten wir, noch ein Aufbausieg und dann ab ins Viertelfinale. Aber falsch gedacht. Sie haben uns mit 2:0 geschlagen. Kommentar nach dem Spiel:

Wir: “Wart ihr gut. Hätten wir nicht gedacht”
Die: ” Deshalb haben wir die Spiele zuvor verloren, damit ihr das denkt und wir euch dann fertig machen können.”

Hat funktioniert. :-)

Im Viertelfinale war dann auch für uns Schluss. Es war aber auch ne gut eingespielte Mannschaft.

Abends war ich total fertig und fühle mich erschlagen, geplättet, ausgelaugt und halb tot. Ich sollte mehr Sport machen.

Diesem Beitrag wurden folgende Tags zugewiesen:
,

Ein Kommentar zu “Dorftunier”

  1. not yet found » Blog Archive » Bierathlon

    […] Um 19 Uhr sollte es anfangen. Allerdings war das eine ziemlich unverbindliche Uhrzeit. Der Einzellauf fing dann um 19:45 und unser Lauf dann um 20:30. Ich durfte die erste Runde laufen und wollte die 0,2 l spektakulär in mich hineinkippen. Einer der Einzelläufer hat sensationell eine Sekunde dafür gebraucht (auskippen geht auch nicht schneller) und das durchgehend. Aber da hatte ich mich verschätzt. Die Strecke war aber angenehm zu laufen, abgesehen von dem Bier im Magen, das wurde von Runde zu Runde unangenehmer. Der leichten Muskelkarter vom Samstag war aber nicht weiter hinderlich. Kleiner Tipp für Nachahmer: Bier schnell trinken, langsam loslaufen, nach der ersten Kurve aufstoßen (nur Luft, alles andere ist Frevel) und dann Vollgas […]

Einen Kommentar schreiben: